In Entwicklung

Ein strukturierter Ausgangspunkt für verantwortliche KI-Entscheidungen.

Human AI Leadership entwickelt einen KI-Readiness-Kurzcheck für deutsche Unternehmen. Er soll Führung, Fachbereiche, IT und weitere Verantwortliche dabei unterstützen, organisatorische Voraussetzungen und offenen Klärungsbedarf systematisch sichtbar zu machen – bevor Maßnahmen festgelegt werden.

Der KI-Readiness-Check befindet sich noch in der Entwicklung und kann derzeit nicht genutzt werden. Über Aktualisierungen zum Projektstand informieren wir auf dieser Website.

16Aussagen im aktuellen Prototyp
8Themenbereiche
TechnischBerechnungs- und Darstellungslogik intern technisch geprüft

Der Ansatz

Mehr als Technikbereitschaft.

Viele KI-Initiativen beginnen bei Tools und enden dort, wo unklare Zuständigkeiten, fehlende Urteilskraft oder die tatsächliche Arbeit der Menschen beginnen.

Human AI Leadership verbindet KI-Transformation mit Governance, Adoption, Entscheidungsqualität und Führung. Nicht, um Menschen an Technologie anzupassen, sondern um Technologie verantwortlich in Organisationen einzubetten.

Aktueller Prototyp

KI-Readiness-Check für deutsche Unternehmen

in Entwicklung

Der aktuelle Prototyp ist als strukturierte Selbsteinschätzung konzipiert. Er ordnet die gemachten Angaben nach festgelegten Regeln und markiert Themen, die im Unternehmen weiter geklärt werden sollten.

  • 16 Aussagen aus acht organisatorischen Themenbereichen
  • rechnerischer Orientierungswert auf Basis der Selbsteinschätzung
  • gesonderte Klärungssignale bei fünf definierten Mindestvoraussetzungen
  • regelbasierte Sortierung von Stärken, Entwicklungsfeldern und offenem Klärungsbedarf
Was bereits geprüft ist

Die Berechnungs- und Darstellungslogik des Prototyps wurde intern technisch geprüft. Dazu gehörten auch definierte Grenzfälle. Die unabhängige fachliche Bewertung der Fragen, Gewichtungen und Schwellenwerte sowie die Pilotierung mit Unternehmen sind noch nicht abgeschlossen. Diese Website erhebt keine Antworten oder Check-Ergebnisse.

Der Ablauf

Vom Bauchgefühl zur belastbaren nächsten Frage.

Der Prototyp bildet einen vorgesehenen Ablauf ab, der Selbsteinschätzungen strukturiert und daraus nachvollziehbare nächste Klärungsfragen ableitet. Er soll keine objektive Unternehmensdiagnose vortäuschen, sondern eine gemeinsame Gesprächsgrundlage schaffen.

  1. Einordnen

    16 Aussagen aus acht Themenbereichen werden anhand der tatsächlichen Organisationspraxis beantwortet.

    • Bewertet wird der aktuelle Stand – nicht die geplante Absicht.
    • Strategie, Arbeit, Daten, Technik, Governance, Recht, Menschen und Betrieb werden gemeinsam betrachtet.
    • Bewertet werden Selbstauskünfte – keine unabhängig erhobenen Tatsachen.
  2. Muster erkennen

    Die Antworten werden nach einer dokumentierten Regel- und Berechnungslogik geordnet.

    • Orientierungswert und Status geben eine rechnerische Einordnung der Angaben.
    • Fünf definierte Mindestvoraussetzungen werden als Klärungssignale gesondert betrachtet.
    • Stärken, Entwicklungsfelder und offener Klärungsbedarf werden getrennt ausgewiesen.
  3. Gezielt klären

    Die Ergebnisdarstellung unterstützt dabei, anstehende Gespräche und Entscheidungen zu sortieren.

    • Entwicklungsfelder werden nach der festgelegten Logik sortiert.
    • Ergebnis- und Druckansicht schaffen eine gemeinsame Gesprächsgrundlage.
    • Führung, Fachbereiche, IT und weitere Beteiligte können Verantwortlichkeiten gezielt klären.

Der Unterschied

KI-Readiness beginnt nicht beim Tool. Sie entscheidet sich beim Menschen.

Viele Readiness-Checks prüfen Strategie, Daten und Technologie. Dieser Check fragt zusätzlich, ob Menschen verstehen, mitgestalten, kritisch prüfen und Verantwortung übernehmen können – und ob ihre tatsächliche Arbeit in die KI-Einführung einbezogen wird.

Menschen sind keine nachträgliche Akzeptanzaufgabe

Mitarbeitende werden nicht erst einbezogen, wenn Tool und Prozess bereits feststehen. Ihre Erfahrung, Unsicherheiten und Arbeitsrealität gehören von Beginn an zur KI-Readiness.

Arbeitsrealität vor Tool-Euphorie

Ausgangspunkt sind nicht Funktionen und Lizenzen, sondern reale Aufgaben, Entscheidungswege und Anwendungsfälle, in denen KI tatsächlich unterstützen soll.

Urteilskraft statt blindes Vertrauen

Der Check betrachtet, ob Menschen KI-Ergebnisse kritisch einordnen, Unsicherheiten erkennen und ihre Verantwortung nicht an ein System abgeben können.

Klare Verantwortung statt technischer Ausrede

Rollen, Freigaben und Entscheidungsrechte werden mitgedacht. So bleibt nachvollziehbar, wer entscheidet, wenn KI an Arbeitsergebnissen beteiligt ist.

Lernen ist Teil des Betriebs

KI-Readiness ist kein einmaliger Reifegrad. Erfahrungen, Fehler, Regeln und Kompetenzen müssen ausgewertet und kontinuierlich weiterentwickelt werden.

Was intern technisch geprüft wurdeBerechnung und Darstellung folgen der dokumentierten Regel- und Schwellenwertlogik.

Noch nicht unabhängig bewertet ist, ob Fragen, Gewichtungen und Schwellenwerte die organisatorische KI-Readiness fachlich angemessen abbilden. Diese Prüfung und die Pilotierung mit Unternehmen stehen noch aus.

Klare Leistungsgrenzen

Klar abgegrenzt. Damit Ergebnisse richtig eingeordnet werden.

Der Check ist als Orientierungshilfe und Gesprächsgrundlage konzipiert. Er ersetzt keine Prüfung des konkreten Einzelfalls durch dafür qualifizierte Stellen.

Strukturierte Selbsteinschätzungkeine objektive Unternehmensdiagnose

Rechnerische Orientierungkein Audit, Zertifikat oder Reifegradnachweis

Regelbasierte Klärungssignalekeine Verifikation tatsächlicher Risiken

Einordnung organisatorischer Themenkeine Rechts-, Datenschutz- oder AI-Act-Konformitätsprüfung

Hinweise zu Voraussetzungenkeine technische Sicherheitsprüfung

Gesprächsgrundlagekeine Garantie für erfolgreiche Entscheidungen oder KI-Einführungen

Schwarz-Weiß-Porträt von Tanja Groß

Die Perspektive dahinter

Tanja Groß

KI Transformation & Digital Transformation Managerin · AI Governance · Adoption & Enablement · Business-IT-Schnittstelle

Mich interessiert, was zwischen Strategie und Arbeitsrealität geschieht. Dort zeigen sich die Signale, die in Konzepten leicht unsichtbar bleiben: unausgesprochene Fragen, verschwimmende Zuständigkeiten, widersprüchliche Abläufe und Technik, die anders genutzt wird als geplant.

Ich verbinde diese Beobachtungen zu Mustern, mache Abhängigkeiten und blinde Flecken sichtbar und übersetze sie in klare Organisationsfragen. Denn entscheidend ist nicht nur, was KI ermöglicht, sondern ob Menschen urteilsfähig bleiben und Verantwortung tatsächlich tragen können.

Wie nutzen Unternehmen KI, ohne menschliches Denken und Entscheiden abzugeben?

Aus dieser Perspektive entstand der KI-Readiness-Check: nicht vom Tool aus gedacht, sondern von den Voraussetzungen, die Menschen und Organisationen für einen verantwortlichen Einsatz benötigen.

Technik, Prozesse und tatsächliche Nutzung müssen zusammenpassen.

In VoIP-, E-Akte-, Cloud- und Adoption-Projekten habe ich erlebt, wie eng technische Einführung, Rollenklärung, Arbeitsabläufe, Kommunikation und Befähigung miteinander verbunden sind.

Keine Tool-Checkliste, sondern eine strukturierte Organisationsfrage.

Deshalb verbindet der Check Strategie, Arbeitsrealität, Daten, Technologie, Governance, Recht, menschliche KI-Kompetenz und kontinuierliches Lernen in einer gemeinsamen Selbsteinschätzung.

„KI ist ein Werkzeug. Der Mensch bleibt der Maßstab.“

Human AI Leadership

KI-Kompetenz ist keine Prompt-Kompetenz.

Die nächste Entwicklungsstufe untersucht, ob Menschen KI-Ergebnisse kritisch bewerten, Risiken erkennen und verantwortlich handeln können.